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30.05.2011

Modeschau in Trier: Impressionen








24.05.2011

Indie Photobook Library, Typoversity, kijk:papers und I've Zine the Darkness

Ein paar komprimierte Neuigkeiten:

1. Mein Fotozine WEST wurde in Indie Photobook Library in Washington aufgenommen. Hin und wieder geht die Library damit auf Ausstellungen und auf Fotofestivals.


2. Meine Diplomarbeit Printed Papers wurde in das Buch Typoversity veröffentlicht, das gerade heraus kam. Und das, kurz nachdem ich daran dachte, an Printed Papers weiter zu arbeiten um das Buch verlegen zu können.




3. Und nochmal WEST: Vom 02. bis zum 12. Juni zeigt malenki.net in der Ausstellung kijk:papers in der Warte für Kunst in Kassel Bücher und Editionen internationaler Künstler. Und WEST ist dabei!

4. Noch eine Magazinausstellung: I've Zine the Darkness zeigt vom 3.-11. Juni in der dieschönestadt Galerie in Halle eine Auswahl von Zines und Magazine. "dienacht" #8 und #9 sind dabei.

23.05.2011

Schlachtfeld

31.03.2011

Unterwegs

Aus der Serie Sekundenschlaf.





20.03.2011

Maria | Romania

Maria ist 72 Jahre alt und wohnt in einem Dorf im Südwesten Rumäniens, nahe der serbischen Grenze. Trotz ihres Alters unterhält sie ein riesiges Haus mit 6 Zimmern – das sie seit dem Tod Ihres Mannes und Ihrer Eltern alleine bewohnt, ihre Tiere und mehrere Obst- und Gemüsegärten.
Ihr Arbeitstag fängt morgens um 6 Uhr an, wenn sie ihre Kuh wäscht, melkt und auf die Weide schickt, und endet um 24 Uhr mit dem Aufräumen der Küche. Sie ist, wie viele Menschen in dem Dorf, weitgehend Selbstversorgerin. Obwohl sie Rente und die Deportiertenrente Ihres Mannes bekommt, keine Kinder hat und deswegen nicht mehr so viel arbeiten müsste, kennt sie nichts anderes als Arbeit und kann damit nicht aufhören.
Maria ist noch nie verreist, der einzige Ausflug Ihres Lebens war ein Zirkusbesuch im Bukarest, als sie 17 Jahre alt war.

Die Bilder zeigen eine kleine Auswahl aus der Serie Maria | Romania.







Katharina

23.02.2011

Monika von Boch-Preis für Fotografie erhalten

Völlig überraschend bekam ich letztens eine Nachricht, dass ich den Monika von Boch-Preis bekommen hätte. Ich hatte mich dafür weder beworben, noch war mir der Preis bekannt.

Der Monika von Boch-Preis für Fotografie wird seit 2003 alle zwei Jahre vom Museum Schloss Fellenberg in Merzig an künstlerisch arbeitende Fotografen verliehen, um an das künstlerische Wirken der herausragenden Mettlacher Fotografin Monika von Boch zu erinnern. Monika von Boch gilt im Saarland als die bedeutendste Fotografen-Persönlichkeit. Werke von ihr befinden sich z. B. in der Sammlung des Museums of Modern-Art in New York und im Kestner Museum in Hannover. Mit diesem Preis wird aber auch an die internationale Bewegung innerhalb der Fotografie erinnert, die in den fünfziger Jahren von Saarbrücken und dem Leiter der Fotoklasse der Schule für Kunst und Handwerk Otto Steinert ausging.

Die Preisverleihung und Ausstellungseröffnung des letzten Preisträgers, Sven Erik Klein, war am 21.02. im Schloss Fellenberg. 2013 wird dort meine eigene Ausstellung statt finden.

Aus der Jury-Begründung, warum ich den Preis bekommen soll: Calin Kruse ist Grafiker-Designer und Fotograf. Noch während seines Design-Studiums hat er 2007 das Magazin „dienacht“ als Herausgeber, Redakteur, Designer und Vertreiber auf den Weg gebracht. „dienacht“ ist ein Magazin für Fotografie, Gestaltung und Subkultur, das im „Ein-Mann-Betrieb“ zweimal im Jahr erscheint, mittlerweile in der 8. Auflage. Es bietet Fotografen und Kulturinteressierten ein spannendes Forum. All dies reicht dem umtriebigen Kruse aber nicht, denn er ist auch als Ausstellungskurator tätig. So verwundert es nicht, wenn in seinem Lebenslauf der Begriff „Macher“ häufiger als üblich auftaucht.

Diese Vielfältigkeit macht sich auch in seiner Fotografie, in seinem eigenen künstlerischen Wirken in der Wahl der Themen und der jeweiligen Technik bemerkbar. Kruse arbeite analog, sowohl mit der Schwarz-Weiß- als auch mit der Farbfotografie. Calin Kruse interessiert sich für Menschen. Sei es in der inszenierten oder in der Porträtfotografie, im Mittelpunkt seiner fotografischen Arbeit steht der Mensch. In seiner Dokumentarfotografie wird zudem seine Erzählfreude deutlich. Ruhig hält er Situationen, Gegebenheiten in seinen Bildern fest von denen eine eigentümliche Stimmung ausgeht. Es ist seine Erlebnisweise aber auch seine fotografische Sehweise, die an die Mettlacher Fotografin Monika von Boch erinnert.

02.10.2010

Ausstellung in Trier und Fotozine

Am Dienstag, den 5. Oktober, werde ich meine Arbeit "West" am Ort des Entstehens, in Trier West, zeigen. Ihr seid zur Eröffnung um 18 Uhr herzlich eingeladen.


Trier West gilt als sozialer Brennpunkt mit hoher Arbeitslosenquote, vielen, aus ehemaligen Kasernen entstandenen, Sozialwohnungen und einer Bevölkerung mit überdurchschnittlich vielen Kindern.
Trotz vielfältiger sozialer Probleme ist Trier West aber auch ein sehr lebendiges Viertel, nicht nur wegen seiner vielen jungen, ruhelosen Menschen. Jeder kennt jeden, Familien halten zusammen und die Bewohner lieben ihren Stadtteil. Das soziale Leben findet auf der Straße mit der Nachbarschaft statt. In den Sommermonaten setzt man sich vor das Haus und plaudert mit den Passanten, die Kinder rasen mit dem Fahrrad die Straße hoch und runter und grüßen jeden, der ihren Weg kreuzt.





Ich lebte zwei Jahre im Trierweilerweg in Trier West. Während dieser Zeit dokumentierte ich das Leben und Geschehen in dieser Straße – oder, besser gesagt, in den 150 Metern Straßenabschnitt, die ich vom meinem Fenster aus sehen konnte.
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West
Eröffnung am 05.10.2010 um 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 05.-31.10.2010
Café Bär, Bärenfeldstraße 8, 54294 Trier
Es gibt Musik: die Deutschrock-Band Resomus aus Trier wird spielen.
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Dazu erscheint ein Fotozine in einer limitierten Auflage von 70 Exemplaren, mit gestanztem Umschlag aus Polaroidkarton und auf 170g cremefarbenem Papier gedruckt, das im "dienacht"-Shop erworben werden kann!










Zum Shop.

25.06.2010

Ein Bild

27.02.2010

Trier West

Trier-West gilt als sozialer Brennpunkt mit vielen, aus ehemaligen Kasernen entstandenen, Sozialwohnungen und entsprechend hohem Anteil an Sozialhilfeempfängern. In Trier West schieben Mädchen Kinderwagen vor sich her, bei denen man nicht weiß, ob sie die die Schwester oder die Mütter der Kinder sind. Es gibt Schlägereien, Mütter schreien ihre Kinder wegen Nichtigkeiten an und die Autos, die auf der Straße parken, werden regelmäßig beschädigt. Nachts wird das Viertel teilweise zu einem gespenstigen Ghetto.
Es ist jedoch ein lebendiges Viertel, nicht nur wegen der vielen jungen, ruhelosen Menschen. Das soziale Leben findet auf der Straße mit der Nachbarschaft statt. In den Sommermonaten setzt man sich vor das Haus und plaudert mit den Passanten, die Kinder rasen mit dem Fahrrad die Straße hoch und runter, grüßen jeden und ernähren sich aus dem demolierten Kaugummiautomaten.

Die Straße Trierweilerweg ist eine Art Passage zwischen der Innenstadt und Trier West. Man läuft hindurch, um zu den Sozialwohnungen zu gelangen. Etwa zwei Jahre lang wohnte ich in dieser Straße, und in der Zeit habe ich das Leben und das Geschehen dort dokumentiert.